Andreas Leisner

Andreas Leisner studierte Theaterwissenschaften, Geschichte und Philosophie in München sowie Musiktheater-Regie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

Biography

Andreas Leisner studierte Theaterwissenschaften, Geschichte und Philosophie in München sowie Musiktheater-Regie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
Regieassistenzen und Regiemitarbeit führten ihn unter anderem an die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden London, das Teatro alla Scala, Milano und das Teatro di San Carlo Neapel. Noch während des Studiums erarbeitete er als Regisseur an der Universität Inszenierungen der Uraufführung N.N. von Gernot Schedlberger und Dark Waters von Krenek.

In ungewöhnlichen Teamproduktionen gestaltete er Brittens Albert Herring für die Universität für Musik und Darstellende Kunst und The Nightingale's to Blame von Simon Holt für die Wiener Taschenoper. Auf der Burgruine Hohenegg in Niederösterreich realisierte er im Rahmen eines Barockfestivals Händels Flavio und Alcina.
Mit der Inszenierung von Giulio Cesare in Egitto schloss er im November 2001 sein Studium mit Auszeichnung ab. Im Oktober 2003 brachte er eine Carmen-Inszenierung in der Epua Punka Hall in Sapporo heraus. Von 2003 bis 2005 war er als Regieassistent und Spielleiter an der Deutschen Staatsoper unter den Linden in Berlin engagiert, wo er mit Künstlern wie Martin Kusej, Peter Mussbach Daniel Barenboim, Kent Nagano, René Jacobs u. a. zusammenarbeitete.

2006 inszenierte er die Uraufführung von Thomas Pernes' Zauberflöte 06, die im Rahmen des Wiener Mozartjahrs von der Neuen Oper Wien herausgebracht wurde. Für die Tiroler Festspiele Erl übernahm Andreas Leisner für Tristan und Isolde sowie Parsifal die Regiemitarbeit, im Herbst 2006 stieg er zusätzlich als Vizeintendant in die Leitung der Tiroler Festspiele Erl ein. Zudem ist er Mitglied der Accademia di Montegral.
Andreas Leisner ist Initiator und Mitbegründer des progetto semiserio und führte sowohl bei Giulio Cesare (2001/2003) als auch Il Trionfo" (2005) und Romeo +/- Julia (2008) Regie. Bei den diesjährigen Tiroler Winterfestspielen Erl wird er erstmalig auch am Dirigentenpult des Orchesters stehen. Außerdem inszeniert er die Neuproduktion von Verdis "Nabucco".